Was mich am anderen stört…

Ja, tatsächlich. Ich kämpfe noch zu oft. Kennst Du das auch? Es treten Situationen auf, die Dir voll gegen den Strich gehen. Und schon triggert es etwas in Dir an?

Mittlerweile habe ich schon viele Dinge erkannt und einige konnte ich zum Teil schon umsetzen. Davon möchte ich Dir gern heute in meinem Beitrag berichten:

 

„Was mich am anderen stört, habe ich selbst.“

Hm, das ist schon eine Zeit her, als ich diesen Satz zum ersten Mal gehört habe. Ich hatte gleich das Gefühl, der Satz ist wahr. Und gleichzeitig empfand ich ihn als verdammt ehrlich und auch ganz schön hart. Ab dem Moment habe ich sehr über das nachgedacht, was ich über andere denke und sage. Es hat auch mein eigenes Schimpfen und Meckern ziemlich reduziert. Ich dachte mir, wenn das noch jemand anders weiß, dann weiß er auch, wie ich ticke, weil ich ja im Grunde ständig über mich selbst berichte.

Ich habe ab da an mich selbst und auch Menschen in meinem Umfeld beobachtet. Was sage ich über andere, was tue ich selber? Was sagen andere über andere und was tun sie davon selber. Sehr interessant!

 

„Was ich selber denk und tu, trau ich auch dem andern zu.“

Nun ja, es ist im Grunde das Gleiche, wie oben. Mir ist aufgefallen, dass kleine Kinder bei Beschimpfungen durch andre oft sagen: „Selber!!!“ Und recht haben sie! Und ja, es ist das Beste, es einfach mal demjenigen zurückzugeben, von dem es kommt. Oftmals ist es richtig so und wir ärgern uns nicht ewig über das, was andere sagen. Wie heißt es so schön: „Ich zieh mir nur die Hose an, die mir passt“ und „Nur getroffene Hunde bellen“

So fällt es mir seitdem leichter, mit Kritik von anderen umzugehen. Es gibt aber auch Kritik, die mich berührt bzw. Knöpfe bei mir drückt. Da versuche ich dem nachzugehen, was es ist. Dann gibt es wiederum Kritik, die mich nichts angeht. Diese gebe ich gedanklich beruhigt an den Absender zurück. Das ist dann sein Ding.

 

„Probleme und Schwierigkeiten“

Um ehrlich zu sein, ich habe Probleme und Schwierigkeiten nie wirklich so als Geschenk angesehen. Mittlerweile habe ich für mich erkannt, dass sie uns vom Leben so oft und immer wieder präsentiert werden, bis wir die Lektion daraus für uns gelernt und verinnerlicht haben.

Es heißt ja auch, wenn Gott bzw. das Leben Dir ein Geschenk machen will, verpackt er es in einem Problem. Somit versuche ich in jeder schwierigen Situation das Geschenk zu finden.
Dabei passieren zwei Dinge: Man konzentriert sich auf das Gute dabei und man fühlt sich gleich viel besser.

Ich war mal super gut darin, mich in meinem vermeintlichen „Unglück“ zu wälzen. Aber es hat mir nie etwas gebracht. Durch das Suchen des Geschenkes in jeder Situation bekommt man die Mentalität eines Schatzsuchers und man richtet seinen Fokus auf die Schätze des Lebens. Auch dem Schatzsucher wird der Schatz nicht auf dem Silbertablett präsentiert. Auch er sucht lange danach. Vermutlich wühlt er im Sand, Dreck oder Steinen. Vermutlich ist es auch nass und kalt und vermutlich stößt er sich etliche Male in den engen Berggängen. Vermutlich versperrt ihm hin und wieder ein Felsen den Weg und er muss sich einen anderen Weg suchen.

Na ja, so ähnlich stelle ich mir das auch im richtigen Leben vor.

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, schwierige Situationen als Hinweis auf mein eigenes Wachstumspotential wahrzunehmen. Kommt der Kampfzwerg manchmal trotzdem durch? Jep. Na und. Dann richte ich meinen Fokus wieder neu aus.

 

Von Herzen, Birgit

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