Auf dem Weg sein

Wenn man sich auf den Weg zu seinem Ziel macht, kann man das super mit einer Reise mit dem Auto vergleichen:

 

Ziel festlegen = Navi programmieren

Ohne ein Ziel ist das, wie eine Fahrt ins Blaue. Man fährt und fährt, ohne anzukommen. Diese Fahrt hat sicher auch was. Wahrscheinlich sieht man dabei viele schöne Dinge. So leben auch viele Menschen. Sie lassen sich treiben. Doch um etwas zu erreichen, was man so gern möchte, muss man schon mal ganz genau wissen, wo man hin möchte und dieses Ziel letztlich im Auge behalten. Bei einer Autofahrt gibt man die Zielkoordinaten ins Navi ein. Und das sehr genau. Man sagt dem Navi nicht: Richtung Norden, sondern ziemlich genau: Hafenstraße 1 in Hamburg. Das Navi würde auch kein Ziel ansteuern, wenn es nicht genau eingegeben wird. Und so ist unser Lebensnavi auch. Es braucht genaue Koordinaten.

 

Losgehen = Motor starten und anfahren

Okay, das Ziel haben wir nun sehr genau festgelegt. Da stehen wir nun in unserem Auto rum. Es nützt uns also herzlich wenig, wenn das Navi das Ziel kennt, wir aber nicht losfahren. Also, was ist zu tun? Den Motor starten und losfahren. Im Leben heißt das, die Schritte tun, die erforderlich sind, um seinem Ziel näher zu kommen.

 

Weitergehen = Nach der nächsten roten Ampel wieder losfahren

Und wenn wir nun losgefahren sind, geht dann alles ohne Unterbrechung? Nein, ganz und gar nicht. Es kommen rote Ampeln auf dem Weg, ab und zu gibt es auch mal Stau, der einen zum langsam Fahren zwingt. So ist es doch im Leben auch. Es gibt Phasen, in denen alles läuft, wie geschmiert. Dann gibt es wieder sogenannte Plateauphasen, wo man das Gefühl hat, man kommt überhaupt nicht vorwärts. Das ist völlig normal.

 

Pausen machen = An den Rastplatz fahren, die Füße vertreten, auftanken

Beim Autofahren sollte man ab und zu auch Pausen machen. Um Aufzutanken, um sich zu lockern, um neue Kräfte zu sammeln. Auch im Leben sollte man Pausen einplanen und machen. Man hat festgestellt, dass Pausen wichtig sind, um effektiv zu arbeiten. Am besten man plant dies von vornherein ein.

 

Den Weg genießen = Auf der Fahrt viel Schönes entdecken

Der Weg ist das Ziel. Auch auf einer Autofahrt sollte man die Reise genießen. Es gibt viel Schönes zu sehen, wenn man die Augen offen hält. Und so ist es auch im Leben.

Von Herzen, Birgit

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4 Gedanken zu „Auf dem Weg sein

  1. Sehr schöner Vergleich,
    allerdings habe ich Probleme mit Zielen,
    ich bin da eher ungenau, lasse das Leben fließen, sich Dinge ergeben…
    Z. B. kündige ich zuerst meinen unerfreulichen Arbeitsplatz und warte dann auf einen besseren…
    aber natürlich gehe ich los und bewerbe mich…
    vielen Dank liebe Birgit

  2. Mein Navi braucht kein genau eingegebenes Ziel. Hamburg würde schon reichen. Da braucht es keine Straßenangabe. Gott sei Dank! Wenn ich genau weiß wo ich hin will, gebe ich es genau ein. Wenn ich aber nur eine ungefähre Vorstellung habe, reicht das auch. Dann kann ich durch Hamburg fahren und gucken, wo es mir am Besten gefällt. Woher soll ich denn – wenn ich in unbekannte Gewässer aufbreche – genau wissen wo es hingehen soll? Diese genaue Zielvorgabe kann auch Stress machen und erst recht dazu führen dass man nicht losfährt.

    • Liebe Joy, vielen Dank für Deine Gedanken. So kann man es auch machen 🙂 Der Weg ist das Ziel. Hamburg ist ja auch ein schönes Ziel. Wenn man Hamburg besuchen möchte, auf jeden Fall auch ausreichend fürs Navi. Will man zu einer genauen Adresse, dann braucht es eventuell auch Straße und Hausnummer. Und ja, das Leben schickt uns auch manchmal andere Wege, als wir es uns vorher erdachten – das durfte ich auch schon erfahren 🙂 Liebe Grüße von Birgit

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